Größen begreifen — mit Matholino.
Arbeitsblätter und Lernspiele zu Größen in der Volksschule: messen, schätzen, vergleichen, verstehen. Jedes Blatt hat ein passendes Spiel, eine Lösung und einen didaktischen Kommentar mit Forschungs- und Lehrplanbezug — auch in Leichter Sprache und sprachsensibel mit Scaffolding.





Messen heißt Einheiten zählen — nicht Zahlen ablesen.
„So groß wie meine Tür“: Vorstellungen statt nackter Zahlen.
Jede Schätzung wird nachgemessen.
🔤 Leichte Sprache und 💬 sprachsensible Fassungen mit eigenen Spielen.
Arbeitsblätter & Spiele
10 Themen · 30 Blätter · 30 Spiele
Das Lineal-Rätsel
Wie groß ist eigentlich …?
Die Waagen-Werkstatt
Wie spät ist es?
Wo ist mehr Wasser?
Der Flohmarkt
Das Fliesen-Mosaik
Wie lange dauert das?
Wie lang ist der Weg?
Die Würfel-Bauprofis
Das Lineal-Rätsel


Was wurde verbessert?
- Kinder „Mia“ und „Ben“ durch Fuchs und Hase ersetzt – auf dem Blatt nur noch Tiere.
- Matholino als Originalfigur eingesetzt (vorher vom Bildmodell nachgezeichnet: Mund, Zunge, Finger, falscher Farbton).
- Sprechblasen verraten die Lösung nicht mehr („Ich glaube, das stimmt nicht!“ statt „Er ist 6 cm lang“).
- Alle Lineale im selben Maßstab (vorher drei verschiedene), beim Druck A4 quer 1 cm ≙ 1 cm.
- Aufgabe 1 mit „Warum?“-Zeile; Aufgabe 2 nennt die Kästchen; Aufgabe 5 mit vorgedrucktem Lineal und Zeichenfläche.
Raster: A Matholino-Treue · B nur Tiere · C Tierfiguren · D Fachrichtigkeit · E Texte · F Layout · G Didaktik (je 1–5). Gutachten im Ordner matholino/eval/.
Was ist anders als beim Standardblatt?
- 3 statt 5 Aufgaben, jede mit genau einem Auftrag und einem Handlungssymbol (Pinsel, Stift, Häkchen).
- Jede Aufgabe beginnt mit einem vorgemachten Beispiel „So geht es:“ (Band 0–2 mit zwei bunten Kästchen, Stift 1–3 mit nummerierten Sprüngen, Band 2–4 mit Häkchen beim richtigen Tier).
- Kleinere Zahlen (Lineal 0 bis 7 statt 0 bis 12, Längen 3 bis 5 cm), keine Ablenker wie das abgebrochene Lineal.
- Oben eine Wortkarte, die „Lineal“, „Schritt“ und „cm“ einmal mit Bild einführt; danach wird durchgehend „Schritt“ gesagt.
- Keine Richtig-falsch-Aussagen, keine Verneinungen, keine schriftliche Begründung und kein eigenes Rätsel; Andika mindestens 26 px, viel Weißraum, Abzeichen „Leichte Sprache“.
- „Wer hat recht?“ bleibt als Ankreuzaufgabe, aber mit vertauschten Rollen (hier hat der Fuchs recht), damit Kinder nicht auswendig „den Hasen“ wählen.
- Lineale nur mit Zentimeter-Strichen (ohne Millimeter), damit „von Zahl zu Zahl ist 1 Schritt“ wörtlich stimmt.
Was ist anders als beim Standardblatt?
- Halber mathematischer Inhalt: nur Aufgabe 1 (Stift 3 bis 9) und Aufgabe 3 (abgebrochenes Lineal, Band 5 bis 12) des Grundblatts; Schritte-Anmalen, Richtig-falsch-Aussagen und eigenes Rätsel entfallen.
- Neu: Wortspeicher mit sechs Bild-Wort-Karten (Artikel und Plural), dem Fachwort „die Länge“ und Tunwörtern (inkl. „betragen“), links oben als erste Karte („Zuerst …“).
- Die Begründung wird nicht frei geschrieben, sondern mit Satzmustern gestützt: „Der Stift fängt bei … an. Er hört bei … auf.“ – „Von … bis … sind es … Schritte.“ – „Er ist … cm lang.“
- Neu: Sprechauftrag zu zweit mit Rollen (Fuchs-Rolle vertritt die Fehlvorstellung, Hasen-Rolle widerspricht mit „Von … bis … sind es … Schritte“) und Rollentausch.
- Neu: Registerband Alltag → Schule → Fach am Beispiel Radiergummi (alle drei Zeilen nennen die Länge); danach schreiben die Kinder selbst einen Fach-Satz für den Stift („Die Länge des Stifts beträgt … cm: … − … = …“).
- Abzeichen „Sprachsensibel“; der Streit von Fuchs und Hase bleibt als Szene erhalten.
Wie groß ist eigentlich …?


Was wurde verbessert?
- Mädchen und Lehrerin im Kopfbild durch Eule, Matholino und Hase ersetzt; Kinder-Icon bei „Armspanne“ ersetzt.
- Mess-Icons exakt: gespreizte Hand (Daumen → kleiner Finger), Schritt Ferse → Ferse, Armspanne Fingerspitze → Fingerspitze.
- Aufgabe 5 eindeutig: „leere Milchpackung“ für 1 ℓ (vorher passte die volle Packung auch zu 1 kg), Kaffeetasse als Ablenker.
- Aufgabe 3 mit drei Versuchen; mehr Schreibplatz; Schätzspalte „zu viel / fast genau / zu wenig“.
Raster: A Matholino-Treue · B nur Tiere · C Tierfiguren · D Fachrichtigkeit · E Texte · F Layout · G Didaktik (je 1–5). Gutachten im Ordner matholino/eval/.
Was ist anders als beim Standardblatt?
- 3 statt 5 Aufgaben: nur 1 m, 1 kg und 1 ℓ. Körpermaße, die Minute und das Schätzen mit „__ m __ cm“ entfallen.
- Jede Aufgabe beginnt mit „So geht es:“ und einem vorgemachten Beispiel (Tafel-Lineal, Mehl auf der Waage, Milchpackung und Messbecher), dann folgt ein Auftrag mit Handlungssymbol (zeichnen, heben, umschütten) und als eigener Schritt das Prüfen bzw. Einkreisen.
- Das Fachwort „Stützpunkt“ wird oben einmal mit Bild erklärt und in jeder Aufgabe mit demselben grünen Schild wieder gezeigt; das Maßband wird mit „Das ist ein Maßband.“ eingeführt, Waage und Messbecher sind direkt am Bild beschriftet (die Waage, der Messbecher).
- Statt Zahlen zu schätzen, vergleichen die Kinder direkt mit dem Stützpunkt: leichter/schwerer als das Mehl, weniger/mehr als die Milchpackung. Höchstens zwei Dinge pro Aufgabe, zwei Antwortwörter zum Einkreisen, dahinter der Bezug „als [Mehl]“ bzw. „als in [Milchpackung]“.
- Sprache: kurze Hauptsätze, Du-Form, keine Nebensätze und Verneinungen, Andika ab 27 px; Abzeichen „Leichte Sprache“.
Was ist anders als beim Standardblatt?
- Mathematisch etwa die Hälfte: Stützpunkte finden (1 m, 1 kg, 1 ℓ) und Schätzen mit Stützpunkt an zwei statt drei Objekten; Körpermaße, 1 Minute und die Zuordnungsaufgabe entfallen.
- Neu: Wortspeicher mit Bild-Wort-Karten, farbigen Artikeln und Mehrzahl (das Maßband – die Maßbänder), dazu Einheiten mit Kurzzeichen, die Dinge aus den Aufgaben mit Artikel (die Tür, die Tafel, die Turnbank, das Brett, die Handspanne), Tunwörter, Wiewörter (lang – länger) und Wörter zum Schätzen.
- Aufgabe 2 als Satzrahmen („… ist ungefähr 1 m lang.“, „In … passt ungefähr 1 ℓ.“) mit Tipp zu „in die Flasche / in den Messbecher / in das Milchpackerl“.
- Aufgabe 3 beginnt mit einem Sprechauftrag für Partnerarbeit und Satzmustern mit Lücke („Die ___ ist höher / länger als …“, „Ich vermute, die ___ ist ungefähr … hoch / lang, weil …“, zum Widersprechen „Ich sehe das anders, weil …“); die Tabelle heißt „1. Mein Stützpunkt – 2. Ich vermute – 3. Gemessen“.
- Neu: „Ich sage – ich schreibe“ zeigt den Weg von der Alltags- über die Bildungs- zur Fachsprache (4 gespreizte Hände → 4 Handspannen → ungefähr 60 cm, mit Handspannen-Bild) und lässt ihn einmal selbst gehen.
- Abzeichen „Sprachsensibel“.
Die Waagen-Werkstatt


Was wurde verbessert?
- Kinder durch Hase und Igel ersetzt; der Ballon liegt im Gras (vorher schwebte er wie ein Heliumballon – Widerspruch zur Waage).
- Untertitel als Frage („Ist größer auch schwerer?“) statt vorweggenommener Lösung.
- Waagen in Aufgabe 2: je einmal links schwerer, gleich schwer, rechts schwerer.
- Aufgabe 1 mit „Stimmt? ✓/✗“; Aufgabe 5 mit Vergleichsauftrag; einheitliche Schriften; 1 g als Zusatz für die 3. Klasse markiert.
Raster: A Matholino-Treue · B nur Tiere · C Tierfiguren · D Fachrichtigkeit · E Texte · F Layout · G Didaktik (je 1–5). Gutachten im Ordner matholino/eval/.
Was ist anders als beim Standardblatt?
- 3 statt 5 Aufgaben: mit der Hand vergleichen, Waage lesen, gerade Waage erkennen. Nüsse-Wiegen, Stützpunkte (1 kg, 10 dag, 1 g) und die Kleiderbügel-Waage entfallen.
- Jede Aufgabe beginnt mit einem vorgemachten Beispiel „So geht es:“ auf grünem Grund.
- Alle Dinge stehen mit Bild und Wort da, auch unter jeder Waagschale (Apfel, Feder, Socke, Buch, Luft·ballon, Nuss; bei gleichen Schalen ein Wort unter der Waage: Äpfel, Nüsse).
- Das Fachwort „Waage“ wird einmal mit Bild eingeführt – neben einer schiefen Waage mit Pfeil nach unten: „Das ist eine Waage. Die Seite unten ist schwerer.“ „Gerade“ zeigt eine gerade Waage mit grüner Waagrechten.
- Statt „links/gleich/rechts schwerer“ wird unter der Schale angekreuzt; in Aufgabe 3 „Welche Waage ist gerade?“ mit einem Kästchen pro Waage (keine ja/nein-Wahl).
- Aufgabe 1 hat drei Schritte auf dem Blatt: in die Hand nehmen, ankreuzen (Vermutung), mit der Waage prüfen und das Schwerere einkreisen. Entschieden wird an der Waage, nicht am Bild.
- Leichte Sprache: kurze Hauptsätze, Du-Form, keine Verneinung, Mediopunkt (Luft·ballon), Andika ab 26 px, Kästchen 44 px, viel Weißraum, Abzeichen „Leichte Sprache“. Untertitel als offene Frage „Was ist schwerer?“.
Was ist anders als beim Standardblatt?
- Etwa der halbe mathematische Inhalt: Waage lesen (Aufgabe 2), „groß, aber leicht“ begründen (Aufgabe 3), vermuten und prüfen mit echten Dingen (Aufgabe 4). Nüsse-Wiegen, Stützpunkte-Zuordnung und die Kleiderbügel-Waage entfallen; 20 dag erscheint nur im Sprachmodell von Aufgabe 5.
- Neu: Wortspeicher mit Bild-Wort-Karten (die Waage, der Balken, die Waagschale – jeweils mit Mehrzahl, Teil violett markiert), Artikel in Farbe (der blau, die rot, das grün), Wiewörter mit Steigerung, Lagewörter (Wo?) oben – unten – gerade, Tunwörter und das Namenwort „die Luft“.
- Jede Waage wird in einen Satz übersetzt: erst vorgemacht („Das Buch ist schwerer als die Socke.“), dann mit Lücke („Der Apfel ist ___ wie die Birne.“), dann fast frei. Die Gegenstände unter den Waagen stehen mit Artikel da.
- Neu: Satzmuster „…, aber …“ und „…, weil …“ für die Kernidee, Sprechauftrag für Partnerarbeit mit Satzanfängen in Sprechblasen (Eule und Fuchs) und die Registerleiter „Ich sage – ich vergleiche – ich messe“ mit kindgerechten Namen (zu Hause – in der Schule – in Mathe) und Sprechauftrag.
- Statt „links/gleich/rechts schwerer“ ankreuzen schreiben die Kinder den Vergleich als Satz; das Gleichgewicht erscheint als „so schwer wie“ (Apfel – Birne).
- Abzeichen „Sprachsensibel“; Figuren nur Tiere (Matholino, Küken, Eule, Fuchs).
Wie spät ist es?


Was wurde verbessert?
- Gemalte Szene mit zwei Kindern durch flache Alpen-Szene mit Matholino und Küken ersetzt.
- Alle Uhren rechnerisch exakt gezeichnet (Stundenzeiger wandert mit); Aufgabe 2 mit größeren Zifferblättern und Hinweis zu den Zeigerlängen.
- Aufgabe 1 mit Platz für Verbindungslinien; Zeitstrahl mit markiertem Beginn und Ende; Zeit-Zug neu gezeichnet.
- Uhrzeitsprache regional: Westfassung („viertel nach …“) und Ostfassung („viertel …“).
Raster: A Matholino-Treue · B nur Tiere · C Tierfiguren · D Fachrichtigkeit · E Texte · F Layout · G Didaktik (je 1–5). Gutachten im Ordner matholino/eval/.
Was ist anders als beim Standardblatt?
- 3 statt 5 Aufgaben, jede mit genau einem Auftrag („Verbinde.“, „Zeichne den großen Zeiger.“, „Zähle die Stunden.“) und einem Handlungssymbol.
- Jede Aufgabe beginnt mit einem vorgemachten Beispiel („So geht es:“, grün hinterlegt).
- Nur volle, halbe und Viertelstunden in verschiedenen Stunden; beim Verbinden nur 2 offene Uhren statt 3.
- Beim Zeigerzeichnen ist der kleine Zeiger vorgegeben und steht schon richtig zwischen den Zahlen – das Kind ergänzt nur den großen Zeiger und sieht dabei die Zeigerstellung.
- Die Fachwörter „der kleine Zeiger“, „der große Zeiger“ und „Viertelstunde“ werden links einmal mit Bild eingeführt und dann gleich benannt.
- Die Zeitspanne nur in vollen Stunden am Zeitstrahl (9 bis 11 Uhr), mit vorgemachtem Sprung. Zeit-Zug, Minuten-Rechnung und Richtig-falsch-Aussagen entfallen.
- Texte in Andika ab 26 px (nur die Ziffern auf den kleinen Uhren in Aufgabe 1 sind kleiner), kurze Hauptsätze, Du-Form, viel Weißraum; Abzeichen „Leichte Sprache“. Wie das Grundblatt in West- und Ostfassung.
Was ist anders als beim Standardblatt?
- Etwa der halbe mathematische Inhalt: Uhr lesen in einer Stunde (2:15, 2:30, 2:45) und die Filmdauer 8:30–11:00. Zeigerzeichnen, Zeit-Zug und Richtig-falsch-Aussagen entfallen.
- Neu: Wortspeicher mit Artikel und Plural (der Zeiger – die Zeiger …), Artikel farbig; Bild-Wort-Karten für „der kleine Zeiger“, „der große Zeiger“, „die Viertelstunde“, „die halbe Stunde“; Zeitwörter mit Satzanfang (beginnt, endet, dauert).
- Aufgabe 1 vernetzt drei Darstellungen (Uhr – Wortform – Digitalzeit) und ergänzt eine genaue Beschreibung der Zeigerstellung mit Lagewörtern; die Hilfe nimmt von Spalte zu Spalte ab.
- Aufgabe 2 beginnt mit einer begründeten Vermutung („Ich vermute …, weil …“) und zerlegt die Rechnung mit „Zuerst …, dann …“.
- Neu: Sprechauftrag für Partnerarbeit mit Satzmustern in Sprechblasen (Matholino fragt, Fuchs antwortet) und der Frage nach der Herkunftssprache.
- Abzeichen „Sprachsensibel“; wie das Grundblatt in West- und Ostfassung (Wortspeicher und Aufgabe 1 regional).
Wo ist mehr Wasser?


Was wurde verbessert?
- Gemalte Szene mit zwei Kindern durch Alpen-Szene mit Fuchs, Eule und Matholino ersetzt.
- Aufgabe 1 verrät die Lösung nicht mehr; Gefäße oben offen und mit A, B, C beschriftet.
- Aufgabe 3 mit „→ / =“ statt fester Pfeile; Aufgabe 4 als neutraler Forschungssatz; einheitliche Schriften.
Raster: A Matholino-Treue · B nur Tiere · C Tierfiguren · D Fachrichtigkeit · E Texte · F Layout · G Didaktik (je 1–5). Gutachten im Ordner matholino/eval/.
Was ist anders als beim Standardblatt?
- Drei statt vier Aufgaben, jede mit genau einem Auftrag, einem Handlungssymbol und einem vorgemachten Beispiel („So geht es:“).
- Aufgabe 1 vergleicht nicht drei Gefäße untereinander, sondern Becher (vorher) und Gefäß (nachher) mit den drei Wörtern „mehr / gleich viel / weniger Wasser“ – die Handlung ist sichtbar, die Invarianz bleibt die Kernidee.
- Aufgabe 2 ohne Vermutung: nur Zählen mit Strichen, zwei statt vier Gefäße.
- Neu: Aufgabe 3 „Was fasst mehr?“ mit gezeichneten Bechern im selben Maßstab – ersetzt „Ordne!“ mit vier Gefäßen und den Forschungs-Satz.
- Fachwörter „der Becher“ und „das Gefäß“ oben mit Bild eingeführt; kurze Hauptsätze, keine Verneinungen, Andika ab 26 px, Abzeichen „Leichte Sprache“.
- Alle Becher auf dem Blatt haben dieselbe Größe. Die Gefäße in der Wortkarte (Glas 1, Schüssel 2, Krug 3 Becher) sowie in Aufgabe 1 und 3 sind volumentreu dazu gezeichnet; die grauen Bilder in der Tabelle von Aufgabe 2 sind nur Namensbilder.
Was ist anders als beim Standardblatt?
- Halber mathematischer Inhalt: Aufgabe 1 (Invarianz) und Becherzählen mit zwei statt vier Gefäßen; „Ordne!“ entfällt auf dem Blatt.
- Der Wortspeicher wird zur großen Bild-Wort-Karte: acht Namenwörter mit Bild, farbigem Artikel (der blau, die rot, das grün) und Plural, dazu Wiewörter (hoch → höher …) und Tuwörter mit „fassen“.
- Der Forschungs-Satz wird zur Partnerarbeit „Sprecht zu zweit“ mit Satzanfängen („Ich vermute …, weil …“, „Ich bin (nicht) einverstanden, weil …“, „… ist höher, aber … ist breiter.“) und danach einem geschriebenen Satz.
- Becherzählen mit Satzrahmen „In den Krug passen … Becher.“ / „Der Krug fasst … Becher.“ und einer Registerleiter sagen → schreiben → Fachwort.
- Aufgabe 1 und Szene volumentreu wie im Grundblatt, der Becher dort gleich groß; im Wortspeicher hat der Becher dieselbe Größe wie in Aufgabe 1 (die übrigen Wortbilder sind etwa gleich hoch, nicht maßstäblich); die Bilder in der Tabelle von Aufgabe 3 sind nur Namensbilder. Abzeichen „Sprachsensibel“.
Der Flohmarkt
Was ist anders als beim Standardblatt?
- 3 statt 5 Aufgaben; jede hat genau einen Auftrag mit Handlungssymbol (Kästchen mit Kreuz, Stift, Pinsel) und beginnt mit einem vorgemachten Beispiel („So geht es:“), rechts daneben „Jetzt du:“.
- Nur ganze Euro (1 €, 2 €, 5-€-Schein): keine Cent, kein Umrechnen 1 € = 100 c, keine mehrnamigen Beträge.
- Die Anzahl-Täuschung bleibt als Kern: drei 1-€-Münzen gegen einen 5-€-Schein; das Beispiel zeigt „zwei Münzen = eine Münze“ (1 € + 1 € = 2 €).
- Statt zwei Zahlwegen zu zeichnen, werden vorgegebene Münzen für genau 4 € angemalt; Wechselgeld, Tauschen und Rollenspiel entfallen.
- „Münze“ und „Schein“ werden oben einmal mit Bild eingeführt und dann gleich benannt; Andika ab 26 px, kurze Hauptsätze ohne Verneinung.
Was ist anders als beim Standardblatt?
- Etwa der halbe mathematische Inhalt: Werte vergleichen (Aufgabe 1) und Wechselgeld durch Ergänzen (Aufgabe 2); „Bezahle auf zwei Arten“, „Tauschen“ und das offene Rollenspiel entfallen bzw. gehen im Sprechauftrag auf.
- Neu: Wortspeicher mit acht Bild-Wort-Karten (Artikel farbig: der blau, die rot, das grün; mit Plural), dazu Tunwörter und Vergleichswörter.
- Aufgabe 1 verlangt nach dem Ankreuzen Satzmuster mit „weil“ statt nur ein Kreuz.
- Wechselgeld als Sprechauftrag für zwei Kinder an der Kassa: Die Kassa-Sprechweise („3 € 20 c und … c sind 4 €“) macht das Ergänzen hörbar; danach Rollentausch.
- Neu: Registerleiter „Ich sage – Genauer – Fachsprache“ am Beispiel Fuchs (5 × 10 c) und Eule (2 €), danach ein eigener Fachsprache-Satz zu Hase (3 × 20 c) und Igel (1 €).
Das Fliesen-Mosaik
Was ist anders als beim Standardblatt?
- Drei statt vier Aufgaben, je ein Auftrag mit Handlungssymbol (Stift, Häkchen, Pinsel); jede Aufgabe beginnt mit einem vorgemachten Beispiel „So geht es:“.
- Kleinere Zahlen: 4 Fliesen je Figur (4 in einer Reihe gegen 2 · 2) statt 8 und 9 Fliesen; zwei statt drei Figuren.
- Fachwörter mit Bild eingeführt: „Das ist 1 Fliese.“ und „Das ist eine Fläche.“ (zweizeilige Form); danach immer gleich benannt.
- Das Zählen kommt vor dem Vergleichen: Aufgabe 2 zeigt dieselben Figuren A und B wie Aufgabe 1 – in exakt derselben Größe (alle Fliesen auf dem Blatt 48 px).
- Das Vergleichsbeispiel zeigt bewusst: Die kürzere Figur ist größer (X = 3 in einer Reihe, Y = 2 · 2).
- Aufgabe 3 „Male eine Form.“: ein Auftrag „Male 4 Fliesen an. Deine Form sieht anders aus als das Beispiel.“; danach „Meine Form und das Beispiel sind ☐ gleich groß ☐ verschieden groß.“ – so wird die Kernidee „andere Form, gleiche Fläche“ gesichert.
- Entfallen: Reihen und Spalten (Strukturieren eines Rechtecks) und Rand oder Fläche; die Behauptung des Fuchses entfällt (keine Richtig-falsch-Aussage).
- Leichte Sprache: kurze Hauptsätze in Du-Form, keine Nebensätze; Andika ab 26 px, viel Weißraum; Abzeichen „Leichte Sprache“.
Was ist anders als beim Standardblatt?
- Halber Mathematik-Inhalt: nur Vergleichen (A = 1 · 6 gegen B = 2 · 3, also 2 Reihen mit je 3; je 6 Fliesen) und ein vollständig belegtes Rechteck in Reihen beschreiben (3 Reihen mit je 4). „Gleiche Fläche, andere Form“ steckt nur im Sprechauftrag; „Rand oder Fläche“ ist ins Wortspeicher-Bild verlagert.
- Neu: Wortspeicher als Bild-Wort-Karten mit Artikel und Mehrzahl (die Fliese – die Fliesen, der Rand – die Ränder …) und den Vergleichswörtern der Kernidee (lang – länger als – kürzer als, groß – größer als – kleiner als – gleich groß, mehr – weniger – gleich viele).
- Neu: Handlungsauftrag „1. Vermute. 2. Zähle die Fliesen. 3. Schreib: Ich weiß jetzt …“ mit einer Linie nach „Ich weiß jetzt:“ und zwei vollen Zeilen (≈ 88 + 2 × 120 mm, Zeilenabstand 12 mm).
- Neu: Satzmuster „__ Reihen mit je __ Fliesen sind __ Fliesen.“
- Neu: Sprechauftrag für Partnerarbeit – eine Figur aus 6 Fliesen (Plättchen) beschreiben (mit Lagewörtern links / rechts / darunter), das Partnerkind legt sie nach, ohne sie zu sehen.
- Neu: Registerweg „Ich sage – ich schreibe“ zum Kernproblem: „Die lange ist größer!“ → „Die lange Figur hat 5 Fliesen, die andere 6.“ → „Die andere Figur hat die größere Fläche.“ (ohne die Zahlen aus Aufgabe 1).
- Alle Fliesen auf dem Blatt gleich groß (32 px). Die Behauptung des Fuchses entfällt; das Kind formuliert zuerst eine eigene Vermutung.
Wie lange dauert das?
Was ist anders als beim Standardblatt?
- 3 statt 5 Aufgaben; jede Aufgabe hat genau einen Auftrag (ankreuzen, schreiben, anmalen), ein Handlungssymbol und ein vorgemachtes Beispiel („So geht es:“).
- Das Fachwort „die Stoppuhr“ wird oben einmal mit Bild eingeführt und danach immer gleich benannt; „kürzer“ und „länger“ bekommen im Beispiel ein Bildsymbol (kurzer und langer Balken).
- Aufgabe 1: statt drei Versuchen mit Sekundenangabe nur ankreuzen (zu früh / gut / zu spät); das Beispiel zeigt einen Stopp nach 40 s (zu früh); im Du-Feld steht „gut = 55 bis 65 Sekunden“ mit einer Stoppuhr, auf der dieser Bereich grün ist. Der Auftrag folgt dem Ablauf: zuerst drückt ein Kind die Stoppuhr, dann Augen zu.
- Aufgabe 2: eine Tätigkeit („Mach 1 Minute Hampelmänner.“, drei Sätze) statt einer Tabelle mit drei Tätigkeiten; die Vermutung entfällt.
- Aufgabe 3: nur eindeutige Vergleiche mit 1 Minute (blinzeln, Schulstunde, Nacht); Zähneputzen und Schuhe fallen weg.
- Die Zuordnung Sekunde – Minute – Stunde – Tag und das Rennen mit Umrechnen (1 min = 60 s) entfallen.
- Sprache: kurze Hauptsätze, Du-Form, keine Nebensätze und keine Verneinungen; Andika ab 26 px, viel Weißraum.
- Das Beispiel „einmal klatschen“ zeigt zwei Matholino-Pfoten statt Menschenhände.
Was ist anders als beim Standardblatt?
- 3 statt 5 Aufgaben, etwa der halbe mathematische Inhalt: Minute erleben (2 statt 3 Versuche), Vergleich mit 1 Minute (2 Tätigkeiten), ein Vergleich zweier Dauern mit Umrechnen. Die Tabelle „Was schaffe ich in 1 Minute?“ und die Zuordnung Sekunde – Minute – Stunde – Tag entfallen.
- Neu: Wortspeicher (Spalten Einzahl – Mehrzahl – Abkürzung) mit Artikel (der blau, die rot, das grün, mit Legende; das Mehrzahl-„die“ steht neutral schwarz, damit es nicht als Femininum gelesen wird) und Mehrzahl (die Sekunde – die Sekunden, der Tag – die Tage), Abkürzungen s, min, h, (d), den Beziehungen 1 min = 60 s und 1 h = 60 min sowie den Steigerungsformen kurz – kürzer – am kürzesten.
- Neu: Bild-Wort-Karten für „die Stoppuhr“ und „die Sanduhr“ (mit Mehrzahl).
- Neu: Satzmuster in jeder Aufgabe („Ich habe nach … Sekunden gestoppt.“, „Zähne putzen dauert ___ als 1 Minute.“, „Der ___ braucht länger, weil ___ s mehr sind als ___ s.“) und zwei Sprechaufträge für Partnerarbeit.
- Neu: Sprachleiter Alltag → Schule → Fach („Das geht schnell.“ → „Das dauert nur kurz.“ → „Das dauert kürzer als 1 Minute.“).
- Aufgabe 3 verlangt statt einer Rangfolge von vier Tieren eine schriftliche Begründung für einen einzigen Vergleich (Igel 2 min, Hase 90 s).
Wie lang ist der Weg?
Was ist anders als beim Standardblatt?
- Drei statt fünf Aufgaben, je ein Auftrag mit Handlungssymbol (Auge, Stift, Häkchen) und vorgemachtem Beispiel „So geht es:“.
- Kleinere Zahlen: Fuchs 3 und Hase 5 Schritte statt 6 und 10 (gleiches Verhältnis 5 : 3); Maßband 2 m mit Beispiel 3 m.
- Fachwörter (Schritt, langer/kurzer Schritt, Maßband, Meter) werden einmal mit Bild eingeführt und dann gleich benannt.
- Der Vergleich nennt immer beide Tiere und den gleichen Weg („Dino und Küken gehen den gleichen Weg.“).
- Entfallen: „Wer hat recht?“ und „Stimmt das?“ (keine Richtig-falsch-Aussagen) und das Messen im Klassenzimmer (als mündlicher Anschluss gedacht); die Einsicht „mit dem Maßband bekommen alle dieselbe Zahl“ zeigt Aufgabe 3 mit Fuchs und Hase.
- Fließtext in Andika mindestens 26 px (Skalenzahlen am Maßband 22–24 px), viel Weißraum, Abzeichen „Leichte Sprache“.
Was ist anders als beim Standardblatt?
- Drei statt fünf Aufgaben: „Lange und kurze Schritte“ (vier Tiere) und „Stimmt das?“ entfallen; Messen im Klassenzimmer und Maßband bleiben.
- Neu: Wortspeicher mit Artikel, Plural und Bildkarte (der Schritt – die Schritte, die Fußlänge – die Fußlängen, der Weg, das Maßband, der Meter, die Einheit, die Maßzahl) sowie die Wortpaare lang – länger, kurz – kürzer, viel – mehr, wenig – weniger.
- Die beiden Sprechblasen aus dem Grundblatt („Ich habe richtig gemessen!“ – „Nein, ich habe richtig gemessen!“) geben der Frage „Wer hat recht?“ ihren Anlass.
- Aufgabe 1 als Lückentext mit Wortauswahl („… ist länger als …“, „Darum …“) und der offenen Frage „Wer hat recht? ___, weil ___“ statt Ankreuzen.
- Aufgabe 2 misst mit Schritten und Fußlängen und hat einen Sprechauftrag mit Satzanfängen („Ich habe … gezählt.“, „Du hast mehr Fußlängen gezählt, weil …“, „Ich vermute, dass der Dino … Schritte braucht, weil …“; der Dino-Schritt steht als Balken in Aufgabe 1).
- Sprachleiter „So kann ich es sagen“ von der Alltagssprache zur Fachsprache („Je kleiner die Einheit, desto größer die Maßzahl.“).
- Aufgabe 3 schließt mit dem Satz „Alle bekommen dieselbe Zahl.“ (Auswahl dieselbe / eine andere).
Die Würfel-Bauprofis
Was ist anders als beim Standardblatt?
- Drei statt fünf Aufgaben, jede mit genau einem Auftrag, einem Handlungssymbol (Zählen, Häkchen) und einem vorgemachten Beispiel („So geht es:“).
- Kleinere Zahlen: höchstens 8 Würfel statt 12; nur Aufgabe 2 enthält einen versteckten Würfel; der Satz „Das Gebäude ist innen ganz voll.“ steht dabei, und die beiden Schichten liegen nebeneinander, sodass jeder Würfel sichtbar ist.
- Die Fachwörter „Würfel“ und „Schicht“ werden im Kopf mit Bild eingeführt („Das ist ein Würfel.“ „Das ist eine Schicht.“) und danach gleich benannt.
- „Gleiche Anzahl – andere Form“ als Ankreuzaufgabe (Platte und Turm mit je 4 Würfeln) statt Behauptung mit „Stimmt das? … weil“ – Leichte Sprache vermeidet Richtig-falsch-Aussagen und Nebensätze.
- Entfallen: Bau-Auftrag mit 12 Würfeln und Bauplan sowie die Schachtel (Füllen in Schichten). Große Schrift (Andika ≥ 26 px), viel Weißraum, Abzeichen „Leichte Sprache“.
Was ist anders als beim Standardblatt?
- Drei statt fünf Aufgaben, etwa der halbe mathematische Inhalt: Einzelzählen mit versteckten Würfeln (A1 des Grundblatts), Bau-Auftrag mit 12 Würfeln und Bauplan sowie die Schachtel entfallen.
- Neu: Wortspeicher mit Artikel und Plural und Bild-Wort-Karten für jedes Fachwort (der Würfel – die Würfel, die Schicht – die Schichten, die Reihe, der Turm – die Türme, das Gebäude), dazu Tunwörter, Ortswörter und Vergleichswörter.
- Die Mathematik steht in Satzrahmen: „Oben sind … Würfel. Unten sind … Würfel. Zusammen sind es … Würfel.“ und „Der Turm hat mehr Würfel als / gleich viele Würfel wie / weniger Würfel als die Platte.“
- Sprechauftrag für Partnerarbeit (beschreiben – nachbauen – vergleichen) mit Satzanfängen und eine Sprachleiter von der Alltags- über die Schul- zur Fachsprache.
- Alle Würfel auf dem Blatt haben dieselbe Kantenlänge; Turm und Platte sind exakt gezeichnet (je 6 Würfel), die Sprechblase des Fuchses verrät die Lösung nicht.




















